Fasten Kontraindikationen
Wer sollte nicht fasten?
Im Prinzip kann sich jeder gesunde Erwachsene im Alter zwischen vierzehn und fünfundsechzig Jahren einer Fastenkur unterziehen.
Grundsätzlich bewirkt das Fasten oder Heilfasten eine Reinigung des menschlichen Organismus. Jedoch gibt es zahlreiche Personenkreise,
denen von einer Fastenkur im allgfemeinen abzuraten ist, da diese aus medizinischer Sicht besonderen Stress für den Stoffwechsel bedeuten
würde.
Generell sollten chronisch kranke Patienten, frisch operierte sowie seelisch labile Personen vor dem Beginn einer Fastenkur mit einem im
Fasten erfahrenen Therapeuten Rücksprache halten.
Kinder, Schwangere und Stillende, Menschen mit Anorexie, Bulimie und Drogenabhängige dürfen sich an keiner Fastenkur beteiligen.
Generell sollte daher jeder mit dem Wunsch nach einer Selbstreinigung des Körpers vorab einen im Fasten erfahrenen Therapeuten zu
Rate ziehen, um alle Risiken und Gefahren zu besprechen und mit ihm zusammen zu entscheiden, ob eine Fastenkur überhaupt durchgeführt werden
kann.
Einige in den letzten Jahren immer häufiger auftretende Allergien und Störungen des Immunsystems lassen Mediziner jedoch diese generelle Form
des Fastenverzichtes überdenken.
Normalerweise gilt eine Fastenzeit bei Kindern unter vierzehn Jahren aufgrund der nicht so hohen Toxinkonzentration als wirkungslos und ist
aus Gründen der regelmäßig auftretenden Wachstumsschübe mit erhöhtem Nährstoffbedarf auszuschließen.
Allerdings sind Allergien wie Neurodermitis, sowie andere Immunsystemerkrankungen nachweislich vorwiegend nahrungsmittelabhängig und können
oftmals mit Fastenkuren oder speziellen Diäten erfolgreich therapiert werden.
Ferner sollte keinesfalls eine Fastenkur begonnen werden, wenn allein eine Gewichtsreduktion erzielt werden soll. Bewiesenermaßen ist eine
Reduzierung des körperlichen Gewichtes einerseits zwar der positive Nebeneffekt einer Körperreinigung, jedoch tritt vielmals danach der
sogenannte Jo-Jo-Effekt ein.
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