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Heilendes Fasten - Heilfasten

Was ist Heilfasten?

Wenn Sie auf dieser Webseite "gelandet" sind, interessieren Sie sich wahrscheinlich für das Fasten, beziehungsweise das Heilfasten.

Doch bevor ich etwas zu diesem Heilverfahren schreibe, möchte ich ihnen kurz etwas zu mir selbst sagen, denn: Sie finden gerade im Internet eine Vielzahl von Informationen zum Heilfasten. Und leider muss ich sagen, dass die meisten der Webseiten von Personen erstellt wurden, die anscheinend noch nie selbst gefastet haben, geschweige denn schon einmal Patienten mit diesem Verfahren begleitet haben.

Mein Name ist René Gräber. Ich arbeite seit 1998 in eigener Praxis und leitete über 15 Jahre lang ein Therapiezentrum, in dem wir (ich und meine Kolleginnen) jedes Jahr über 30.000 Behandlungen geleistet haben. Zum Heilfasten selbst kam ich durch eigens Leid und zahlreiche Erkrankungen. Aber davon berichte ich auf einer anderen Seite.

Hier erst einmal ein paar grundsätzliche Dinge zum Heilfasten (die ich auch immer wieder gefragt werde):

Da wäre die Sache mit den Diäten oder dem Hungern. Mit beidem hat Heilfasten nichts zu tun. Daher verbirgt sich hinter dem Begriff mehr als nur Gewichtsreduktion. Beim Heilfasten wird freiwillig auf feste Nahrung und Genussmittel verzichtet, was auf zahlreiche Körpergewebe reinigende Effekte erzielt: Es dient sowohl der Entgiftung, Entschlackung als auch der Regeneration des Körpers.

Wie wirkt sich Heilfasten auf den Organismus aus?

Diese Vorgänge lassen sich wie folgt kurz darstellen:

Der Körper schaltet nach ein bis zwei Tagen Nahrungsentzug auf den "Hungerstoffwechsel" um. Hierbei wird so wenig Energie als möglich verbraucht. Das Fasten wirkt sowohl Blutdruck senkend, entlastend auf Herz und Kreislauf als auch entwässernd, wodurch u.a. auch das Atmen erleichtert wird.

Beim Fasten über einen längeren Zeitraum werden vom Körper Endorphine ausgeschüttet. Dieser Vorgang macht die Phase des Hungers erträglicher.

Durchschnittlich ca. 400 Gramm Gewicht verlieren Fastende täglich.

Studien belegen, dass durch das Fasten das Immunsystem angeregt wird. Fasten wirkt entzündungshemmend, so kann es sich zum Beispiel auch positiv auf entzündliches Rheuma auswirken - und nach meiner Erfahrung ist das die Regel, nicht die Ausnahme.

Da beim Fasten (über einen begrenzten Zeitraum) freiwillig, sowohl auf feste Nahrung, als auch Genussmittel verzichtet wird, kann diese Enthaltung ebenso als Impuls dienen, sich völlig aus der Abhängigkeit von Genussmitteln zu befreien.

Der "Entlastungstag" leitet das eigentliche Fasten, welches sich über einen Zeitraum von 7 bis 14 Tagen erstrecken kann, mit einer gründlichen Darmreinigung ein. Dieser Vorgang bewirkt nicht nur die Beseitigung von "Schlackenstoffen" im Darm.

Hierbei werden auch die Selbstreinigungskräfte im Verdauungstrakt aktiviert. Das Hungergefühl an den Fastentagen ist um so geringer, je gründlicher die Darmreinigung durchgeführt wird.

Auf welche Erkrankungen wirkt sich Heilfasten positiv aus?

Während Fasten einmal jährlich gesunden Menschen hilft, fit und gesund zu bleiben, kann sich Heilfasten durchaus auch positiv auf Erkrankungen wie zum Beispiel Bluthochdruck, Asthma, Allergien, Neurodermitis, chronische Entzündungen, chronische Gelenkerkrankungen, aber auch auf psychosomatische Störungen und psychische Erschöpfungszustände auswirken.

Indiziert ist Heilfasten beispielsweise auch bei Diabetes mellitus Typ II, Erkrankungen des Kreislaufsystems, Herzinsuffizienz, Krankheiten, die das Muskel-Skelett-System und das Bindegewebe betreffen.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie mit dem Heilfasten ein wirkungsvolles Therapieverfahren für sich entdecken und von diesem genauso viel profitieren wie ich und meine Patienten...

Mit den besten Wünschen,

Dieser Beitrag wurde letztmalig von mir am 22.6.2016 überarbeitet.